Verfahren

UBA gibt Sachverständige im Emissionshandel bekannt

Beim Handel mit Emissionszertifikaten werden künftig Sachverständige Zuteilungsanträge prüfen. Das Umweltbundesamt, bei dem die Deutsche Emissionshandelstelle angesiedelt ist, hat nun das Verfahren dafür auf ihrer Internetseite veröffentlicht und gibt Sachverständige auf Antrag bekannt.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Berlin (red) - Die Deutsche Emissionshandelsstelle im Umweltbundesamt (DEHSt) hat gestern das Verfahren für die Bekanntgabe von Sachverständigen für die Verifizierung von Zuteilungsanträgen im Rahmen des Treibhausgas-Emissionshandelsgesetzes (TEHG) vorgestellt.

Für eine Bekanntgabe als TEHG-Sachverständiger müssen interessierte Sachverständige entweder eine Zulassung durch die Deutsche Akkreditierungs- und Zulassungsgesellschaft für Umweltgutachter (DAU) oder eine Bestellung als Sachverständiger nach Paragraph 36 Gewerbeordnung durch die örtlich zuständige IHK vorweisen. Die Emissionshandelsstelle nimmt die Bekanntgabe der Sachverständigen dann auf Antrag vor.

Die Bekanntgabe wird dann über die Internetseite der DEHSt erfolgen. Am Emissionshandel teilnehmende Unternehmen können sich hier, ab Inkrafttreten des TEHG, über geeignete Sachverständige informieren.

Nach der zwischen Bund und Ländern geteilten Zuständigkeit beim Emissionshandel berechtigt eine Bekanntgabe als Sachverständiger durch die Deutsche Emissionshandelsstelle nur zur Prüfung von Zuteilungsanträgen. Sachverständige für die jährliche Emissionsberichterstattung gibt die nach Landesrecht zuständige Behörde bekannt.