Finanzprobleme

TXU-Arbeitsplätze in Deutschland sicher?!

Der amerikanische Energiekonzern TXU hat sich in einem Brief an seine Mitarbeiter in Kiel, Braunschweig und Berlin gewandt und ihnen versichert, dass ihre Arbeitsplätze sicher seien. Das berichten die Kieler Nachrichten. Zudem sei es für den Konzern besonders interessant, das Stromgeschäft in Großbritannien zu verkaufen.

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Während TXU-Europe-Sprecher Christian Judge gestern gegenüber dem strom magazin sagte, dass noch keine Entscheidung darüber getroffen worden sei, welche Teile der Euopa-Gruppe des amerikanischen TXU-Konzerns veräußert werden sollen um die aktuellen Finanzprobleme zu lösen, sind Informationen der Kieler Nachrichten zufolge keine deutschen Arbeitsplätze vom Sparprogramm betroffen.

Wie die Zeitung weiter berichtet, teilte TXU den deutschen Mitarbeitern in einem Brief mit, dass ihre Arbeitsplätze sicher seien, und dass auch die mit den Stadtwerken getroffenen Vereinbarungen zur Beschäftigungssicherung eingehalten würden. Zudem gab TXU bekannt, dass insbesondere das Stromgeschäft in Großbritannien im Mittelpunkt der Verkaufsverhandlungen stehe.

TXU ist mit 51 Prozent an den Stadtwerken Kiel, mit 74,9 Prozent an der Braunschweiger Versorgungs-AG und zu 100 Prozent an der Berliner ares Energie-direkt GmbH beteiligt. Sollten Anteile verkauft werden, können die Städte Kiel und Braunschweig mitreden, da sie von ihrem vertraglich zugesicherten zehnjährigen Mitspracherecht Gebrauch machen können.