TÜV zertifiziert EAM-Ökostrom

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com
Kunden der Energie-Aktiengesellschaft Mitteldeutschland (EAM), die von dem EAM-Stromangebot "ÖkoCent" Gebrauch machen oder dies in Zukunft tun wollen, können sicher sein, dass das regionale Energieversorgungsunternehmen auch wirklich soviel "grünen Strom" erzeugt und ins Netz einspeist, wie abgenommen wird. Dies bestätigt ein Zertifikat des TÜV Hessen, das Stefan Schuck, Projektleiter im Bereich "Zertifizierung von Öko-Strom" des TÜV Hessen, heute dem Technischen Vorstand der EAM, Dr. Michael Müller, überreichte.


Wie Schuck bei der Übergabe der Urkunde erläuterte, habe die EAM nach eingehender Prüfung ihrer Stromerzeugungsanlagen durch Mitarbeiter des TÜV Hessen den Nachweis erbracht, "dass sie regenerativ erzeugten Strom in dem von den Abnehmern gewünschten und vertraglich vereinbarten Umfang bereitstellen kann". Der Zertifizierung ging nicht nur eine ausführliche Prüfung von Dokumenten voraus, sondern auch eine Besichtigung der Anlagen vor Ort. Durch dieses "Audit" wird der EAM bestätigt, dass sie die Anforderungen des Kriterienkatalogs gemäß VDTÜV-Merkblatt 1303 erfüllt. Die Gültigkeit des Zertifikats wird durch jährliche Überwachungsaudits bestätigt.


Ihr Engagement zur Förderung der Stromerzeugung aus regenerativen Energieträgern nehme die EAM sehr ernst, unterstrich EAM-Vorstandsmitglied Dr.-Ing. Michael Müller anlässlich der Überreichung des Dokuments. Durch die Nutzung des EAM-Stromangebots "Öko-Cent" können Kunden aktiv dazu beitragen, dass regionale Projekte zur Förderung der Stromerzeugung aus regenerativer Energie angestoßen und vorangetrieben werden, unterstrich Dr. Müller. Jeweils fünf Cent (Euro-Währung) pro verbrauchter Kilowattstunde, die im Öko-Cent-Arbeitspreis von 40,14 Pfennig pro kWh enthalten sind, fließen in solche Projekte. Zur Zeit nutzen, so Müller, rund 600 EAM-Kunden das Öko-Cent-Angebot.


Die EAM betreibt momentan sechs Wasserkraftwerke, drei Deponiegaskraftwerke, zwei Photovoltaikanlagen und zwei Windkraftanlagen. Damit erzeugte sie im vergangenen Jahr über 17 Millionen Kilowattstunden Öko-Strom. Die EAM hat sich verpflichtet, die Mehreinnahmen aus dem Öko-Cent-Tarif zu hundert Prozent in neue, regionale und vornehmlich öffentliche Projekte zur regenerativen Stromerzeugung zu investieren. Die ersten konkreten Projekte werden demnächst vorgestellt.