Zeitungsbericht

Trittins atomares Entsorgungskonzept droht zu scheitern

Jürgen Trittins Konzept für die Entsorgung des Atommülls droht zu scheitern, berichtet "DIE ZEIT". Der Bundesumweltminister favorisiert das sogenannte "Einendlagerkonzept". Experten dagegen halten die Verteilung der Müllsorten auf zwei Lager für sicherer. An dem Vorschlag, den 13 Repräsentanten erstellen sollen, wollen Opposition und Industrie nicht mitarbeiten.

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Jürgen Trittins Konzept für die Entsorgung des Atommülls droht zu scheitern, berichtet "DIE ZEIT". Der Bundesumweltminister favorisiert das sogenannte "Einendlagerkonzept". Experten dagegen halten die Verteilung der Müllsorten auf zwei Lager für sicherer.

Der von der rot-grünen Bundesregierung ins Leben gerufene Arbeitskreis Auswahlverfahren Endlagerstandorte (AkEnd) hatte eine gemeinsame Suche nach der "ultimativen Atomdeponie" vorgeschlagen. Deshalb sollten 13 Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft einen Vorschlag erarbeiten, der anschließend vom Parlament abgesegnet würde. Doch bereits vor Beginn der Diskussion haben CDU/CSU, FDP und die Elektrizitätsversorgungsunternehmen (EVU) abgesagt. Ohne die Mitarbeit der Opposition und der Industrie droht den Endlagerplänen das Aus.

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