Im Fernsehen

Trittin rechnet mit Einigung im Streit um Emissionshandel

In der ARD-Sendung "Sabine Christiansen" verteidigte Umweltminister Jürgen Trittin gestern Abend den Emissionshandel als "ökonomisches Klimaschutzinstrument". Gleichzeitig zeigte er sich optimistisch, sich mit Wirtschaftsminister Clement bis Mittwoch auf die Ausgestaltung geeinigt zu haben.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (ddp/sm) - Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) rechnet im Konflikt mit Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) über den Emissionshandel mit einer Einigung im Kabinett. "Ich gehe davon aus, dass wir am kommenden Mittwoch ein ordentliches Ergebnis haben", sagte Trittin am Sonntagabend in der ARD-Sendung "Sabine Christiansen".

Zuvor hatte er den Emissionshandel als das ökonomische Instrument für den Klimaschutz verteidigt. Er führe automatisch dazu, "dass Klimaschutz da stattfindet, wo er am billigsten ist".

Trittin kritisierte die Energiewirtschaft, bei der seit 1999 die Emissionswerte wieder gestiegen seien. Der Anstieg sei durch Einsparungen insbesondere bei privaten Haushalten und den Verkehrsteilnehmern wieder wettgemacht worden.