Trittin begrüßt DFB-Engagement für verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien in Fußballstadien

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Bundesumweltminister Jürgen Trittin hat die Entscheidung des Präsidiums des Deutschen Fußballbundes (DFB) begrüßt, die vom BMU-Beirat für Umwelt und Sport empfohlene Klimaschutzoffensive aufzugreifen. "Mit dieser Entscheidung des DFB wird das im Bewerbungsdossier für die Fußball-WM 2006 enthaltene Umweltkonzept um einen wichtigen Punkt ergänzt. Die Klimaoffensive ist eine hervorragende Gelegenheit, national und international für einen bewussteren Umgang mit Energie zu werben. Der Sport könnte zeigen, dass er auch im Klimaschutz - wie auf anderen Gebieten - mit gutem Beispiel vorangeht. Mit den Bundes-Förderprogrammen und dem im April dieses Jahres in Kraft getretenen Erneuerbare-Energie-Gesetz hat die Bundesregierung die Voraussetzungen geschaffen, dass sich solche Investitionen für die Vereine auch finanziell lohnen," sagte Trittin.


Der von Bundesumweltminister Trittin neu berufene Beirat für Umwelt und Sport hatte im April in einer ersten Stellungnahme dem Deutschen Fußballbund empfohlen, bei den im Zusammenhang mit der Bewerbung um die Fußball-WM 2006 anstehenden Neu- bzw. Umbauten von Stadien verstärkt erneuerbare Energien einzusetzen und damit zum aktiven Klimaschutz beizutragen. Das DFB-Präsidium ist der Empfehlung des Beirats gefolgt und hat zugesagt, aktiv auf seine Mitgliedsvereine zuzugehen. Das Umweltkonzept des Bewerbungsdossiers sieht darüber hinaus die umweltverträgliche Abwicklung des Verkehrs, die weitgehende Vermeidung von Abfall, die Einsparung von Energie und Wasser sowie die Sensibilisierung der aktiv Beteiligten und der Zuschauer für Umweltfragen vor. Bundesumweltminister Trittin hat dem DFB bei der Umsetzung der Klimaschutzoffensive seine Unterstützung zugesagt.