Anfang 2005

Trittin begrüßt chinesisches Gesetz zum Ausbau erneuerbarer Energien

China hat einen gesetzlichen Rahmen für den Ausbau erneuerbarer Energien geschaffen. Bei der Erarbeitung des Gesetzes gab es vorallem Input von deutscher Seite durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Das chinesische Gesetz soll den Anteil der Erneuerbaren bis 2010 auf zehn Prozent steigern.

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Berlin (red) - Der Ausbau der erneuerbaren Energien entwickelt sich immer mehr zu einem Exportschlager: Nach Spanien, Dänemark, Brasilien und auch einigen neuen EU-Ländern hat jetzt China ebenfalls einen gesetzlichen Rahmen für den Ausbau der erneuerbaren Energien geschaffen. Bundesumweltminister Jürgen Trittin begrüßte diesen Schritt.

"Ich freue mich, dass die Chinesen Ernst machen, ihre ambitionierten Zusagen auf der Bonner Konferenz renewables2004 auch umzusetzen. Es kommt nun darauf an, zum Beispiel durch Festsetzung angemessener Vergütungssätze, voran zu kommen", kommentierte der Bundesumweltminister. China hatte sich auf der internationalen Bonner Konferenz das Ziel gesetzt, den Anteil der erneuerbaren Energien an der installierten Gesamtenergieleistung bis 2010 auf zehn Prozent zu steigern.

Die Chinesen seien bei der Erarbeitung des Gesetzes von deutscher Seite, angespornt durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz, intensiv beraten worden. Das chinesische Gesetz soll zu Beginn des nächsten Jahres in Kraft treten. Details würden noch in Verordnungen geregelt.