Atom-Transporte

Transportbehälter in Stade überschreitet Kontaminations-Grenzwert

Weil ein Transportbehälter aus dem Atomkraftwerk Stade den Kontaminationsgrenzwert überschritten hat, muss der Transport so lange verschoben werden, bis der vorgeschriebene Grenzwert eingehalten wird.

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Im Atomkraftwerk Stade ist gestern nach dem Beladen eines Transportbehälters durch gutachterliche Messungen eine nicht-festhaftende Kontamination oberhalb des Grenzwertes von vier Bequerel pro Quadratzentimeter festgestellt worden. Das Bundesumweltministerium hat daraufhin die zuständige Landesbehörde in Niedersachsen um Vorlage eines Berichts bis zum heutigen Freitag gebeten. Der Abtransport des Behälters darf erst erfolgen, wenn die Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzwerte gewährleistet ist.

Die Kontamination an einem Transportbehälter des Typs TN 17/2 wurde im Rahmen eines Messprogramms entdeckt, welches das Bundesumweltministerium nach den 1998 festgestellten Kontaminationsereignissen als Bedingung für die Wiederaufnahme der Transporte bestrahlter Brennelemente angeordnet hatte.