"Transmutation" - ein alternativer Weg der Entsorgung?

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Bei der Nutzung der Kernenergie entstehen künstliche Elemente, die sogenannten Aktiniden, die zum Teil sehr langlebig sind und ein hohes radiotoxisches Gefährdungspotenzial besitzen. Sie erfordern einen sicheren Einschluss für sehr lange Zeiträume. Eine vollständige Lösung dieses Problems gibt es bisher weltweit nicht, insbesondere im Hinblick auf die öffentliche Akzeptanz.


In allen Ländern, in denen die Kernenergie genutzt wird, hat aus diesem Grund die "Transmutation" neues Interesse gefunden. "Transmutation" ist die Umwandlung langlebiger Isotope in kürzerlebige Isotope. Die langlebige Radiotoxität der Aktiniden kann dadurch um den Faktor 100 reduziert werden. Ebenso wird auch die Endlagerproblematik drastisch reduziert.


Über die Technik und die Möglichkeiten der "Transmutation" spricht Dr. Gerhard Heusener, Leiter des Projekts für Nukleare Sicherheitsforschung im Forschungszentrum Karlsruhe, am 21. März 2000 in Bonn. Der Vortrag beginnt um 18.20 Uhr, es schließt sich eine Diskussion an.


Weitere Informationen: Informationskreis Kernenergie, Heussallee 10, 53113 Bonn, Telefon: 0228-507226.