Strom-News
AutomobilindustrieDer japanische Autobauer Toyota steigt beim US-Elektroauto Pionier Tesla ein. Die beiden Unternehmen erklärten am Freitag, sie planten "bei der Entwicklung von Elektroautos, von Bauteilen, bei Produktionssystemen und bei der technischen Unterstützung zusammenzuarbeiten".
Tokio, 21. Mai (AFP/red) - Toyota kauft bei dem Geschäft Tesla-Anteile im Wert von 50 Millionen Dollar (gut 40 Millionen Euro). Tesla übernimmt im Gegenzug das geschlossene Werk von NUMMI, eines früheren Joint Ventures von Toyota und General Motors (GM).
GM hatte sich während seiner vorübergehenden Pleite im vergangenen Jahr aus dem Gemeinschaftsprojektes mit Toyota zurückgezogen, Toyota schloss das Werk daraufhin im August. Tesla will an dem Standort nun nach eigenen Angaben die E-Limousine Model S und künftige weitere Modelle bauen. Model S soll die weltweit erste vollkommen elektrisch betriebene Limousine sein. Bislang baut Tesla den strombetriebenen Sportwagen Roadster. An Tesla hält auch der deutsche Autobauer Daimler einen Anteil von zehn Prozent.
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Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hat einer besonderen staatlichen Förderung für den Kauf von Elektroautos erneut eine Absage erteilt. "Dafür wären Milliardenbeträge nötig. Diese Gelder benötige ich dringender, um die Straßen in einem ordentlichen Zustand zu halten", sagte Ramsauer der "Super Illu".
Elektroautos tragen nach Ansicht der Umweltschutzorganisation Greenpeace nicht entscheidend dazu bei, den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase zu verringern. Viel wichtiger als die Antriebsart des Fahrzeugs sei eine ganz andere Größe, so der Hinweis der Umweltschützer.
In Essen ist am Montag ein sogenanntes Plus-Energie-Haus in Betrieb gegangen. "Dieses Modellhaus produziert doppelt so viel Energie, wie es selbst braucht", sagte Bundesbauminister Peter Ramsauer (CSU) bei der Einweihung des Hauses. Den Stromüberschuss kann man verschiedenartig verwerten.
Der Autohersteller Opel will einen rein batteriebetriebenen Kleinstwagen auf den Markt bringen. Der Ampera werde nicht das einzige Elektroauto von Opel bleiben, sagte Opel-Chef Nick Reilly laut einem Vorabbericht der "Wirtschaftswoche" vom Samstag.
Die Europäische Union hat nun Standards für Elektroautos zusammengestellt. Damit will die Kommission den Rückstand zu den USA und China aufholen und Alleingänge der Mitgliedsstaaten stoppen. Auch Röttgen und Ramsauer haben bestimmte Vorstellungen, die aber wohl nicht auf eine Anreiz-Prämie hinauslaufen.Strompreise vergleichen
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