Lichterketten und mehr

Tipps zum Strom sparen bei der Weihnachtsbeleuchtung

Lichterketten, leuchtende Weihnachtsmänner, blinkende Lichtschläuche: In der Weihnachtszeit sorgt Lichterglanz im für festliche Stimmung – verbraucht aber auch Strom. Wer jedoch ein paar Tipps beherzigt, kann sein Weihnachtsgeld trotzdem in Geschenke investieren und sich am Licht erfreuen.

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München (red) - Grundsätzlich gilt: Lieber zu LED-Lichterketten greifen, nicht zu solchen mit Glühbirnen. Eine Lichterkette mit 80 Birnchen braucht rund 90 Watt, eine Kette mit Leuchtdioden (LED) nur etwa sieben. Der höhere Verbrauch macht sich bei den Stromkosten bemerkbar: Fällt für die LED-Kette in der Vorweihnachtszeit rund ein Euro an, sind es für die Kette mit den normalen Birnchen rund 13 Euro, informiert der VBEW. Ein weiterer Vorteil der LEDs ist ihre längere Lebensdauer.

Weniger ist mehr: Lieber Lämpchen mit einem Watt statt mit fünf Watt Leistung verwenden. Das spart bis zu 80 Prozent Strom. Ein Blick auf Verpackung und Leistungsaufnahme verrät, welche Weihnachtsbeleuchtung viel Strom braucht. Die Stiftung Warentest hat ausgerechnet, dass ein Lichtschlauch mit ca. 325 kleinen Glühlampen, der acht Stunden am Tag brennt, über eine Kilowattstunde verbraucht. Drei Leuchtschlangen verbrauchen in der Vorweihnachtszeit fast so viel Strom wie ein moderner Kühlschrank mit Gefrierfach in einem Jahr.

Zeitschaltuhren helfen bequem beim Stromsparen. Sie schalten das Licht zur gewünschten Zeit automatisch an und wieder aus. Der Weihnachtsmann braucht daher nicht die ganze Nacht zu leuchten.

Zusatztipp: Auf Sicherheit achten! Prüfzeichen, wie das CE- oder das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit helfen bei der Auswahl der richtigen Beleuchtung. Die Außenbeleuchtung und nötige Verlängerungskabel müssen zudem feuchtigkeitsbeständig sein. Kabel nie durch gekippte Fenster führen: Die Wärme wird buchstäblich zum Fenster hinaus geheizt. Auch ist das Kabel schnell beschädigt, es droht ein gefährlicher Stromschlag.