Heizungs-Check

Tipps: Mit der Uhr auch die Heizung umstellen

Die Energieagentur NRW empfiehlt zum Herbstanfang einen gründlichen Heizungs-Check-Up, um niedrige Emissionen, einen günstigen Wirkungsgrad, geringe Heizkosten und eine lange Lebensdauer zu sichern. Zu Beginn jeder Heizperiode unerlässlich ist dabei die Prüfung des Wasserdrucks.

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Mit dem Herbst hat auch die Hauptsaison für Heizungen begonnen. "So wie viele Berufspendler jetzt ihr Auto wintertauglich machen, sollten auch Hausbesitzer ihre Heizanlagen für die kalte Jahreszeit fit machen", empfiehlt daher Matthias Strehlke von der Energieagentur NRW. Nur so könne die Betriebssicherheit garantiert werden. Außerdem sorge ein gründlicher Check-Up im Herbst für niedrige Emissionen, eine lange Lebensdauer, einen günstigen Wirkungsgrad und damit geringere Heizkosten.

Die Energieagentur NRW empfiehlt allen Haus- und Wohnungsbesitzern einen kurzen Kontrollgang: Zu Beginn jeder Heizperiode unerlässlich ist dabei die Prüfung des Wasserdrucks. Gegebenenfalls müssen die Heizkörper entlüftet und mit Wasser aufgefüllt werden. Bei ständig abfallendem Druck muss die Ursache beseitigt werden. Es kann sich zum Beispiel um ein Leck im Heiznetz oder um ein defektes Ausdehnungsgefäß handeln. Grundsätzlich sollten auch Zeit- und Temperatureinstellung an der Regelung überprüft werden, denn nicht jede Anlage stellt automatisch von Sommer- auf Winterzeit um. Brummt die Heizung im Winter auf Sommerbetrieb, entstehen allein dadurch zusätliche Kosten von knapp 60 Euro. War die Heizungsanlage im Sommer außer Betrieb, wie es zum Beispiel bei Heizungsanlagen ohne Warmwasserbereitung in der Regel der Fall ist, muss zusätzlich die Funktion der Heizungspumpe überprüft werden.

Bei den meisten Heizungsanlagen führt der Schornsteinfeger jährlich eine Abgaswegeprüfung und eine Immissionsschutzmessung durch. Die Energieagentur rät außerdem, ein Mal pro Jahr die Heizanlage von einem Fachbetrieb warten und reinigen zu lassen. Wer einen 15 oder gar 20 Jahre alten Heizkessel im Keller stehen hat, sollte einen Komplettaustausch planen. Alte Anlagen sind fast immer überdimensioniert und haben einen schlechten Nutzungsgrad. Moderne Heizkessel verbrauchen dagegen bis zu 30 Prozent weniger Energie.