Bei Modernisierung

Tipp: Zuschüsse für energiesparende Heizungen kombinieren

Wer sein Heizsystem modernisieren möchte, bekommt allerlei Zuschüsse vom Staat, die sogar miteinander kombiniert werden können. So kann man bei der Umrüstung der Heizung auf ein klimafreundliches System nicht nur die Umwelt schonen sondern auch noch Geld sparen.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Essen (ddp/red) - Mit diversen Förderprogrammen unterstützt der Staat energiesparende Heizsysteme. Die Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) empfiehlt eine Kombination verschiedener Programme, mit der Heizungsmodernisierer ihre Anlage besonders kostengünstig umrüsten können.

Am interessantesten sei dabei sicherlich das CO2-Gebäudesanierungsprogramm der KfW-Förderbank. Zu den förderungswürdigen Einzelmaßnahmen gehöre auch das Ersetzen der alten Heizung durch einen Erdgas-Brennwertkessel. Fünf Prozent der Investitionen in die neue Gas-Brennwertheizung sowie in die begleitenden Arbeiten würden als Zuschuss ausbezahlt. Maximal gebe es 2500 Euro, hat die IEU errechnet.

Der nächste Schritt zur optimalen Förderung besteht laut IEU darin, das "Marktanreizprogramm für Erneuerbare Energien" mit dem KfW-Programm zu kombinieren. Besonders attraktiv sei dabei zum Beispiel eine staatliche Bonusförderung, die speziell die Heizungsmodernisierung mit Gas-Brennwert und Solar belohnt: Es gebe einen Brennwertkessel-Bonus von 750 Euro plus 105 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche bei der solaren Heizungsunterstützung und Zuschüsse in Höhe von 375 Euro plus 60 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche bei der solaren Warmwasserbereitung.

Förderprogramme einzelner Bundesländer oder des örtlichen Energieversorgers komplettieren laut IEU das Angebot. Auch hier bestehe meist die Möglichkeit, mehrere Programme gleichzeitig zu nutzen.

Weiterführende Links
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