Für Gesundheit und Wohlbefinden

Tipp: Wohlfühltemperatur für Innenräume

Da das Innenraumklima von verschiedenen Faktoren beeinflusst wird, sollte neben der Luftfeuchtigkeit auch die Oberflächentemperatur von Wänden und Fenstern reguliert werden, rät die Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch. Sie gibt daher Empfehlungen für die Raumtemperaturen.

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Kaiserslautern (red) - Wie das Wetter draußen, so hat auch das Klima in Innenräumen einen großen Einfluss auf das Wohlbefinden und die Gesundheit. Dabei wird das Innenraumklima wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst: Neben der Luftfeuchte und -geschwindigkeit entscheidet vor allem die Oberflächentemperatur der Umschließungsflächen wie Wände, Decken und Fenster, ob man sich in einem Raum behaglich fühlt.

Denn auch in einem warmen Raum empfindet man beispielsweise vor einer kalten Fensterfläche einen unangenehmen "Zug". Nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e. V. (ASUE) empfiehlt das Umweltbundesamt für die verschiedenen Wohnbereiche unterschiedliche Raumtemperaturen:

  • Wohnzimmer und Bad maximal 23 Grad,
  • Schlafzimmer und Küche höchstens 20 Grad und
  • Flur und WC etwa 18 Grad

Diese Empfehlungen werden laut ASUE sowohl dem Anspruch an Behaglichkeit als auch wirtschaftlichen Gesichtspunkten gerecht. Dabei wurde unter anderem berücksichtigt, dass ein Mensch selbst im Ruhezustand knapp 80 Watt an Wärme abgibt und somit die Raumluft zusätzlich erwärmt. Zu hohe Raumtemperaturen seien keinesfalls zu empfehlen. Zum einen würden sie das Risiko für Erkältungskrankheiten steigern, zum anderen die Haushaltskasse belasten, denn jedes Grad weniger spart etwa sechs Prozent an Heizkosten.

Weitere Einsparungen sind möglich, wenn man über Nacht die Raumtemperatur absenkt. Mehr als fünf Grad Absenkung sollten es aber nicht sein, da sonst die Gefahr der Kondensatbildung an den Wänden und damit der Schimmelpilzbildung besteht.