Teure Energie

Tipp: Im Eigenheim Energie sparen

Trotz steigender Energiepreise setzen die meisten Immobilienbesiter noch immer auf fossile Brennstoffe zum Betrieb ihrer Heizung. Auch die Wärmedämmung ist in vielen Eigenheimen alles andere als optimal. Die PSD Banken raten daher, in eine neue, Energie sparende Heizanlage zu investieren.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Bonn (red) - Der Winter ist kalt, die Verbraucher stöhnen: Die Tendenz für Öl-, Gas- und Strompreise zeigt weiterhin nach oben. Trotz des Booms erneuerbarer Energien heizen die meisten Deutschen noch immer mit fossilen Brennstoffen. Etwa 70 Prozent seiner gesamten Energie verbraucht ein Haushalt laut Bundesumweltministerium nur für das Heizen.

Wichtigster Kostenfaktor neben der Heizungstechnik: Die Wärmedämmung der Wände und die Heizgewohnheiten. Während Mieter in der Regel nur über die Regulierung der Raumtemperatur sparen können, geht beim Eigenheim sehr viel mehr. Wer Hauseigentümer ist oder gerade ein eigenes Heim bauen möchte, sollte in eine neue Energie sparende Heizanlage investieren.

Tipp vom Verband der PSD Banken: Für Maßnahmen zur Energieeinsparung und Nutzung erneuerbarer Energien können Häuslebauer und Eigenheimbesitzer Fördergelder beantragen. Die gibt es von EU, Bund, Ländern, Gemeinden und auch Energieversorgern. Achtung: Manche Programme sind kombinierbar, andere schließen sich aus. Anträge für die Fördermittel des Bundes können beim Bundesamt für Wirtschafts- und Ausfuhrkontrolle unter www.bafa.de gestellt werden - allerdings steht das Förderbudget für 2006 noch nicht endgültig fest.

Bauherren oder Eigenheimbesitzer erhalten hier jedoch in der Regel für neue Solarkollektoranlagen mindestens 105 Euro Zuschuss, für Biomasseanlagen gibt es mindestens 1000 Euro. Die Zuschüsse zu den Investitionskosten werden in der Regel nach der Fertigstellung der Anlagen ausgezahlt.