Strom selbst gemacht

Tipp: Die Strom erzeugende Heizung

Schon in über 10 000 deutschen Kellern erzeugen Blockheizkraftwerke nicht nur Wärme für Heizung und Warmwasser, sondern decken auch den Strombedarf für das Gebäude. Das ist inbesondere in Zeiten steigender Energiepreise eine kostensenkende Alternative, findet die ASUE.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Kaiserslautern (red) - Die eigene Erzeugung von Strom und Wärme kann für eine langfristige Senkung der Stromrechnung sorgen, wobei Zuschüsse und Steuererleichterungen die Entscheidung für ein Blockheizkraftwerk zusätzlich erleichtern sollten. Darüber hinaus kann überschüssiger Strom gegen Entgelt in das öffentliche Netz für bis zu zehn Cent je Kilowattstunde eingespeist werden. Darauf weist jetzt die Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch (ASUE) hin.

Die Strom- und Wärmeerzeugung mit Blockheizkraftwerken zählt laut ASUE zu den effizientesten Instrumenten zur Energieeinsparung. Mit knapp 90 Prozent würden die Anlagen einen sehr hohen Gesamtnutzungsgrad erreichen. Sie seien in der Regel mit einem Ottomotor sowie einem Elektrogenerator ausgestattet, in der Mehrzahl der Anlagen werde als Brennstoff das umweltschonende Erdgas verwendet.

Die Geräte können überall dort vorteilhaft eingesetzt werden, wo ihre elektrische und thermische Nutzenergie möglichst zeitgleich und über mindestens 5000 Stunden im Jahr zur Versorgung des Betreibers diene. Mehrere Hersteller bieten den monovalenten Einsatz an. Dies bedeutet, dass das Blockheizkraftwerk die einzige Heizquelle für das Gebäude darstellt.