Sommerzeit

Tipp: Auch die Heizung auf Sommerzeit umstellen

Die Experten der Energieagentur NRW empfehlen, auch die Heizung auf Sommerzeit umzustellen. Gerade bei älteren Modellen erkenne die Zeitschaltuhr der Heizanlage die Umstellung der Uhren nicht automatisch. Ohnehin sollte ein Austausch in Betracht gezogen werden, wenn die Heizung älter als 15 Jahre ist.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Wuppertal (red) - "Die Hauptsaison für Heizungen neigt sich dem Ende entgegen. Gerade bei älteren Modellen erkennt die Zeitschaltuhr der Heizanlage die Umstellung der Uhren nicht automatisch. Folge ist ein ineffizienter Einsatz von Energie, indem die Heizung morgens eine Stunde später warm wird und abends länger heizt, als benötigt wird", erläutert Helwig Falk von der Energieagentur NRW und forderte die Verbraucher auf, auch die Heizung auf Sommerzeit umzustellen.

Wenn mit Frühling und Sommer die ganz warmen Tage des Jahres beginnen, lohne es sich sogar, die Heizungsanlage ganz auszuschalten - vorausgesetzt, sie werde nicht zur Warmwasserbereitung benötigt, empfiehlt der Experte weiter. Zudem sollten Hausbesitzer, die 15 oder gar 20 Jahre alte Heizkessel im Keller stehen haben, einen Komplettaustausch planen. Alte Anlagen seien fast immer überdimensioniert und hätten einen schlechten Nutzungsgrad. Moderne Heizkessel würden bis zu 30 Prozent weniger Energie verbraucher.

Zudem regele u.a. die geltende Energie-Einsparverordnung (EnEV), dass bis Ende 2006 alte Heizungen, die vor Oktober 1978 eingebaut wurden, ausgetauscht werden müssen. Von dieser Pflicht seien lediglich selbstgenutzte Ein- und Zweifamilienhäuser ausgenommen. In NRW sind nach Schätzungen davon noch 500 000 Heizungen betroffen. Für diesen Fall biete die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Rahmen der Förderinitiative "Wohnen, Umwelt, Wachstum" günstige Darlehen.