Ökologisch

Thüringer Kirchen setzen auf alternative Energiequellen

Die beiden großen Kirchen in Thüringen suchen nach alternativen Energiequellen. Der Umweltbeauftragte der Katholischen Kirche, Franz Josef Reimann, sagte am Sonntag im MDR 1 Radio Thüringen, dass der Einsatz alternative Energiequellen geprüft werde.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Erfurt/Eisenach (ddp-lth/sm) - Noch in diesem Jahr werde der Gesamtenergiebedarf der kirchlichen Einrichtungen im Bistum Erfurt erfasst. Dann werde geprüft, wo der Einsatz erneuerbarer Energien sinnvoll und machbar sei, so Reimann. Dabei gehe es hauptsächlich um soziale Einrichtungen, Krankenhäuser und Pflegeheime. Aber auch in den Pfarrhäusern und Kirchen sei ein Einsatz erneuerbarer Energiequellen möglich. Nach seinen Angaben werden alternative Energien bereits in verschiedenen Gebäuden im Bistum eingesetzt. Auf dem Dach der Kirche in Burgwalde im Eichsfeld befinde sich eine Solaranlage.

Auch bei der Evangelischen Landeskirche Thüringens sind alternative Energiequellen bereits in mehreren Gebäude im Einsatz. Als Beispiele nannte Sprecher Ralf-Uwe Beck die Kirche in Riethnordhausen und das Pfarrhaus in Ifta, wo Solarzellen angebracht wurden. Außerdem gelte für die Landeskirche eine Verordnung zum ökologischen Bauen. Demnach sollen unter anderem Sonnenkollektoren zur Warmwasseraufbereitung eingesetzt werden.