Geschäftsbericht 2001

Thüga legt Bestwerte vor

In München fand heute die Hauptversammlung der Thüga AG statt. Das Beteiligungsergebnis erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 94 Prozent auf 246 Millionen Euro, dem besten Wert in der Thüga-Geschichte. Auch insgesamt verbesserte sich die Ergebnislage deutlich. Das operative Ergebnis stieg um 48 Millionen Euro auf 175 Millionen Euro.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

"Alles in allem war das vergangene Jahr für Thüga ein Jahr beispiellosen Wachstums", resümierte Vorstandsvorsitzender Dr. Dieter Nagel auf der heutigen Hauptversammlung der Thüga Aktiengesellschaft. Das Beteiligungsergebnis – die wichtigste Ertragssäule der Thüga – erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 94 Prozent auf 246 Millionen Euro, dem besten Wert in der Thüga-Geschichte. Auch insgesamt verbesserte sich die Ergebnislage deutlich. Das operative Ergebnis stieg um 48 Millionen Euro auf 175 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss nahm um 82 Prozent auf 146 Millionen Euro zu. Die Investitionssumme verdreifachte sich im vergangenen Geschäftsjahr und erreichte den Spitzenwert von 1,4 Milliarden Euro. Vor dem Hintergrund des guten Gesamtergebnisses wird die Dividende von bisher 0,80 Euro auf 0,90 Euro je Stückaktie angehoben.

Hohes Wachstum auch durch Neuakquisitionen

Im vergangenen Jahr beteiligte sich Thüga an acht neuen Unternehmen mit einer Rekordinvestitionssumme von 374 Millionen Euro. Neu hinzu kamen ESWE Versorgungs Aktiengesellschaft, GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft, EVI Energieversorgung Hildesheim GmbH & Co. KG, die Verbandselektrizitätswerk Waldeck-Frankenberg GmbH sowie die Stadtwerke von Pforzheim, Pirmasens, Villingen-Schwenningen und eine Beteiligung in Kroatien. Neben den Neuakquisitionen haben auch bedeutende Veränderungen für eine weitere Stärkung der Thüga-Gruppe gesorgt. Thüga und wesentliche Teile des operativen Geschäftsbetriebes der CONTIGAS Deutsche Energie-Aktiengesellschaft (München) mit 39 Beteiligungsunternehmen und sechs Betrieben sind zusammengeführt worden. Ferner ist die Realteilung der rhenag Rheinische Energie Aktiengesellschaft (Köln) vollzogen. Als Ergebnis dieses Vorgangs hält Thüga an einer der Nachfolgegesellschaften, der Thüga Beteiligungen Aktiengesellschaft (Köln) 99,9 Prozent der Anteile und ist über diese an 18 Unternehmen beteiligt.

Stärkung des Netzwerks bleibt Ziel

Nagel erwartet im Rahmen weiterer anstehender Privatisierungen von kommunalen Energieversorgern auch in 2002 eine Fortsetzung der regen Akquisitionstätigkeit. Im ersten Halbjahr konnten bereits zwei neue Beteiligungen an der Gas- und Wasserversorgung Fulda GmbH und an der Stadtwerke Korbach GmbH akquiriert werden. Darüber hinaus wird Thüga bei einigen bestehenden Beteiligungen ihre Anteilsquote aufstocken.