Kommunalversorger

Thüga investiert eine Milliarde Euro in Ökostrom

Die von mehreren Kommunalversorgern neu gegründete Thüga Erneuerbare Energien Gesellschaft will bis 2020 eine Milliarde Euro in Ökostrom-Projekte investieren. Zunächst soll der Fokus auf Windkraft liegen, später sollen weitere erneuerbare Energieträger folgen.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Frankfurt/Main (dapd/red) - Der anfängliche Fokus liege auf deutschen On- und Offshore- Windenergieanlagen, erklärte die Mainova AG als Initiator des Joint Ventures am Donnerstag in Frankfurt am Main. Später könne das Portfolio auf andere regenerative Energieträger ergänzt werden.

Versorgung mit Ökostrom ausbauen

Bei der Gesellschaft handelt es sich um ein Joint Venture von derzeit 27 Unternehmen der Thüga-Gruppe, zu der auch die Frankfurter Mainova gehört. Diese Woche fand in München die erste Gesellschafterversammlung statt. Mit ihrem gemeinsamen Engagement wollen die Unternehmen nach eigenen Angaben die umweltschonende Energieversorgung mit Ökostrom ausbauen.

Verankert in mehreren Bundesländern

Aus Hessen beteiligen sich neben der Mainova bisher noch zwei weitere Kommunalversorger an der Gesellschaft: die Wiesbadener ESWE Versorgungs AG sowie die Energieversorgung Limburg GmbH. Die anderen beteiligten Unternehmen kommen überwiegend aus Rheinland-Pfalz und Bayern, aber auch aus anderen Bundesländern.