Höchstwerte

Thüga-Bilanz für 2001: Größtes Investitionsvolumen der Geschichte

Die Münchner Thüga AG hat gestern das vergangene Geschäftsjahr bilanziert. Da das operative Ergebnis um gut 37 Prozent auf nahezu 175 Millionen Euro gestiegen und der Jahresüberschuss um fast 82 Prozent auf 146 Millionen Euro gestiegen ist, kann die Dividende um 12,5 Prozent auf 90 Cent je Stückaktie erhöht werden.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Thüga Aktiengesellschaft hat gestern auf einer Bilanzpressekonferenz die Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr bekannt gegeben. Mit einem Beteiligungsergebnis von etwa 246 Millionen Euro und einem Investitionsvolumen von 1353 Millionen Euro hat das Unternehmen Höchstwerte erreicht. Das operative Ergebnis ist um gut 37 Prozent auf nahezu 175 Millionen Euro gestiegen, der Jahresüberschuss stieg um fast 82 Prozent auf 146 Millionen Euro. Dadurch kann die Dividende um 12,5 Prozent auf 90 Cent je Stückaktie erhöht werden.

Zu den wichtigesten Vorgängen des vergangenen Geschäftsjahres gehört auch die Zusammenführung von Thüga und wesentlichen Teilen des Geschäftsbetriebes der CONTIGAS Deutsche Energie-Aktiengesellschaft (CONTIGAS). Für Thüga und CONTIGAS bedeute das Zusammengehen nicht nur die konsequente Fortsetzung der bisherigen Unternehmenspolitik - durch die Bündelung des Know-hows in der "neuen Thüga" würde die Position auf dem Energiemarkt als Partner der Kommunen nochmals gestärkt, so ein Unternehmenssprecher. Eine weitere Veränderung betraf die rhenag Rheinische Energie Aktiengesellschaft. Sie wurde verhältniswahrend in zwei Nachfolgegesellschaften aufgespalten. Zudem hätte die Thüga im vergangenen Jahr ihr Netzwerks durch acht neue Beteiligungen gestärkt: Stadtwerke Villingen-Schwenningen GmbH (25,1 Prozent), Verbandselektrizitätswerk Waldeck-Frankenberg GmbH, Korbach (25,1 Prozent), GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft (11,95 Prozent), ESWE Versorgungs AG, Wiesbaden (49,37 Prozent), Stadtwerke Pforzheim GmbH & Co. KG (35 Prozent, Stadtwerke Pirmasens Versorgungs GmbH (25,1 Prozent), EVI Energieversorgung Hildesheim GmbH & Co. KG (12,6 Prozent) und Croplin d.o.o., Zagreb/Kroatien (33,3 Prozent).

Auch für 2002 sind verschiedene Neuakquisitionen geplant, darunter die Gas- und Wasserversorgung Fulda GmbH (25,1 Prozent), die Stadtwerke Korbach GmbH (49,9 Prozent) und die Stadtwerke Heidenheim AG ist geplant. U.a. bei der Wasser- und Energieversorgungsgesellschaft mbH, Salzgitter, der GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft und der Verbandselektrizitätswerk Waldeck-Frankenberg GmbH sind Anteilsaufstockungen vorgesehen.