Ausbaufähig

Thoben: Anteil von Wärmepumpen in NRW zu gering

Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU) sieht weiteres Potenzial in NRW für den Einsatz von so genannten Wärmepumpen. Mit knapp drei Prozent sei der Anteil in NRW zu niedrig, lasse sich aber in den kommenden Jahren auf 10 Prozent steigern, wenn Bauherren und Architekten mitziehen, sagte Thoben in Düsseldorf.

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Düsseldorf (ddp/sm) - Nach Angaben der Ministerin stieg der Absatz von Wärmepumpen im vergangenen Jahr bundesweit an. Seien 2003 noch rund 9800 Pumpen beim Neubau installiert worden, waren es 2004 rund 12 700 Pumpen, etwa ein Viertel davon in NRW. Dennoch könnten weitaus mehr Häuslebauer "diese umweltfreundliche und Heizkosten sparende Technologie" einsetzen, betonte die Ministerin. In der Schweiz würden mittlerweile 40 Prozent aller Neubauten mit einer Wärmepumpe ausgerüstet.

Die Bedingungen zur Nutzung der Erdwärme sind laut Thoben in NRW besonders gut: Knapp 70 Prozent der Fläche des Landes seien nach Ermittlungen des Geologischen Dienstes für die Installation von Wärmepumpen geeignet. Außerdem stehe Erdwärme im Gegensatz zu anderen erneuerbaren Energien jederzeit zur Verfügung, unabhängig vom Wetter, von der Tages- oder Jahreszeit.

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