30 Prozent Mehrkosten

Teure Energie: Städte zahlen sozial Schwachen mehr

Die Preiserhöhungen bei Heizöl, Strom und Gas kommen die Kommunen teuer zu stehen. Die Gelder mit denen Städte und Gemeinden Bedürftige bei den Energiekosten unterstützen, liegen in diesem Jahr 30 Prozent über denen des Vorjahres. Bedarfsempfänger werden daher zum Energiesparen aufgerufen.

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Berlin (ddp/sm) - Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, steigen die Ausgaben für die rund 3,7 Millionen Bedarfsgemeinschaften in diesem Jahr um mehr als eine halbe Milliarde Euro. Nach Angaben des Deutschen Städte- und Gemeindebunds betragen die Energiekosten der sozial Schwachen, die von den Kommunen übernommen werden, 2008 voraussichtlich 2,46 Milliarden Euro. Das seien 567 Millionen Euro oder 30 Prozent mehr als im Vorjahr.

Angesichts des Kostensprungs forderte der Städtebund die Bedarfsempfänger zum Energiesparen auf. Nach seinen Angaben übernehmen die Kommunen 70 Prozent der Energiekosten von Bedarfsempfängern. Den Rest teilen sich Bund und Länder.