Teufel nimmt Verhandlungen auf

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Der Einstieg des französischen Energiekonzerns Electricité de France (EdF) wird jetzt konkret: heute teilte der baden-württembergische Ministerpräsident Erwin Teufel in einer Regierungserklärung mit, dass das Land unverzüglich Verhandlungen mit der EdF aufnehmen wird. Es geht um den geplanten Verkauf der 25,01%igen Anteil des Landes an der Energie Baden-Württemberg AG (EnBW), über den das strom magazin gestern ausführlich berichtete. Der Vertrag soll schon zu Beginn nächsten Jahres unterzeichnet werden.
Für den Einstieg der EdF sprechen, laut Teufel, dass das Unternehmen die Eigenständigkeit der EnBW zugesagt habe und keine Beteiligung anstrebe, die über die angebotenen 25,01 Prozent hinausgeht. Auszuhandeln seien noch die Sicherung der Standorte Karlsruhe und Stuttgart und die Sicherung der Kraftwerksstandorte.
Bleibt abzuwarten, ob für die EdF die regionale Verankerung der EnBW ein unabdingbares Element bleibt. Nach eigenen Angaben soll die EnBW in den europäischen Stromverbund der EdF einbezogen werden. Künftige Engagements in Deutschland sollen nur in enger Zusammenarbeit mit der EnBW stattfinden.