Umrüstung

Tetra Pak Berlin stellt auf Erdgas um

Tetra Pak Berlin verwendet für seine Heizungs- und Produktionsanlagen künftig nur noch Erdgas aus dem öffentlichen Versorgungsnetz. Damit werden Umweltrisiken durch die Lagerung von Flüssiggas minimiert.

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Der Verpackungsspezialist Tetra Pak in Berlin hat von Flüssiggas auf Erdgas aus dem öffentlichen Versorgungsnetz umgestellt. Dadurch werden mögliche Umweltrisiken durch die Lagerung von großen Mengen Flüssiggas oder durch den Transport mit speziellen Tanklastwagen erheblich reduziert. Das Gas wird für Heizungs- und Produktionsanlagen verwendet, die alte Flüssiggasanlage wurde von einer Fachfirma stillgelegt.

Durch die Umstellung auf Erdgas setzt Tetra Pak Berlin seine konsequente Umweltpolitik fort. Konkrete Maßnahmen in den letzten Jahren waren beispielsweise die Umrüstung der Kältemaschinen auf umweltfreundliches CKW oder die Zertifizierung des Umweltmanagementsystems nach DIN-Norm. Die Vermeidung und Reduzierung aller denkbaren Umweltauswirkungen der Produkte und Prozesse ist ein wichtiger Grundsatz bei Tetra Pak Berlin: Nur noch etwa drei Prozent aller anfallenden Abfälle gehen auf eine Deponie oder zur energetischen Verwertung, 97 Prozent aller Produktionsabfälle werden recycelt. Im vergangenen Jahr produzierte Tetra Pak Berlin 4,27 Milliarden Verpackungen für flüssige und pastöse Nahrungsmittel.