Energiefresser

Terrassen-Heizstrahler: Worauf man achten sollte

Will man auch an kälteren Tagen auf der Terrasse sitzen, so empfiehlt sich entweder ganz klassisch eine dicke Decke - oder aber ein Heizstrahler. Es gibt solche, die mit flüssigem Propangas und solche, die mit Strom betrieben werden - aber welche sind eher zu empfehlen?

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Köln (dapd/red) - Weder elektrische noch gasbetriebene Wärmespender seien umweltfreundlich, betonen die Experten von TÜV Rheinland. Beide verbrauchten sehr viel Energie - die Kohlenstoffdioxid-Bilanz falle entsprechend negativ aus.

So bringe ein Heizstrahler bis zu 14 Kilowatt Leistung; damit ließe sich zum Beispiel eine Wohnfläche von mindestens 100 bis 150 Quadratmetern beheizen. Auch die Kosten für den Betrieb seien aufgrund des hohen Energieverbrauchs erheblich. Im Schnitt fallen zwischen 11 und 15 Euro pro Betriebsstunde an. Und es helfe auch nichts, die Leistung zu drosseln: Die Geräte funktionieren nur richtig, wenn sie voll aufgedreht werden.

Wer trotzdem Terrasse oder Balkon beheizen möchte, sollte auf einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu Decken oder Wänden achten, damit nichts anbrennt. Die entsprechenden Daten findet man in der Bedienungsanleitung. Dabei muss man auch die Richtung der Strahlung beachten. Während Gas-Strahler rundum Wärme abgeben, sind die elektrischen Wärmespender mit Reflektoren ausgestattet, die nur in eine Richtung heizen.

Auch die Abgasentwicklung gilt es zu berücksichtigen: Falls das Gerät in einer Mulde, unter einer Markise oder unterm Dach aufgestellt wird, muss nach Auskunft der TÜV-Experten bei gasbetriebenen Heizpilzen ausreichend Zugluft vorhanden sein. Grundsätzlich seien auch günstige Heizgeräte qualitativ in Ordnung, solange sie auf ihre Sicherheit überprüft wurden, ist die Erfahrung der Fachleute. Das könne man am GS-Zeichen erkennen.