Für soziale Härten

Terra Firma will angeblich von E.ON Ausgleichszahlungen für Viterra

Mit einem Fonds in Höhe von bis zu 200 Millionen Euro will die britische Fondsgesellschaft Terra Firma soziale Härten bei Viterra mildern und forderte E.ON daher zu Zahlungen an diesen Fond auf. Durch das Rationalisierungsprogramm sind offensichtlich mehr als 500 Arbeitsplätze gefährdet.

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Essen (ddp-nrw/sm) - Die britische Fondsgesellschaft Terra Firma fordert angeblich im Zusammenhang mit dem Kauf des Wohnungsriesen Viterra vom Energiekonzern E.ON Zahlungen an einen Fonds.

Mit dem Fonds in Höhe von bis zu 200 Millionen Euro sollten soziale Härten bei Viterra gemildert werden, berichtet die in Essen erscheinende "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf Verhandlungskreise.

Um den Kaufpreis von knapp sieben Milliarden Euro zu finanzieren, plane der britische Fonds bei Viterra ein Rationalisierungsprogramm, heißt es in dem Blatt weiter. Mehr als 500 Arbeitsplätze seien dadurch gefährdet. E.ON habe auf Anfrage einen Kommentar abgelehnt und auf den bestehenden Kaufvertrag verwiesen.

Das so genannte Closing, mit dem das Geschäft Rechtskraft erhält, wird nach Angaben der Zeitung für Mitte Juli erwartet.