Ausstände

Teldafax zahlt Rechnungen in letzter Minute

Der Energieversorger Teldafax hat weiter Ärger mit mehreren Netzbetreibern. Aufgrund ausstehender Zahlungen wollten diese dem Troisdorfer Unternehmen die Netznutzung und Weiterleitung des Stroms untersagen. Anscheinend wurden die Rechnungen aber dann doch noch beglichen.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Linden/Freiburg (red) - Enervie, Pfalzwerke und ÜWAG waren die ersten, die mit Teldafax um zu zahlende Netznutzungsgebühren stritten und drohten, die Durchleitung zu stoppen. Hier wurden die Rechnungen dann gerade noch rechtzeitig bezahlt. Jetzt wurde bekannt, dass auch die Dortmunder DEW21 und der südbadische Stromanbieter Energiedienst (ED) Teldafax die Netznutzung gekündigt haben.

Rechnungen gerade noch rechtzeitig gezahlt

Wie die Badische Zeitung berichtet, seien die Zahlungen an ED seit Jahren verzögert eingetroffen und schließlich ganz ausgeblieben. Mittlerweile jedoch scheint Teldafax bei beiden Unternehmen die Rechnungen beglichen zu haben.

Keine Angst vor Stromausfällen

Für die Teldafax-Kunden, die in den betroffenen Gebieten wohnen, heißt das, dass sie weiterhin von Teldafax beliefert werden. Würde die Netznutzung von den Betreibern gestoppt, fielen die Kunden automatisch in die Grundversorgung. Stromausfälle sind dadurch also nicht zu befürchten.

Schon seit einiger Zeit gibt es Gerüchte über eine Zahlungsunfähigkeit und eine mögliche Insolvenz von Teldafax, dafür liegen uns bis dato aber keine Beweise vor.