Verspätete Schlussabrechnungen

TelDaFax will Kundenärger schnellstmöglich ausräumen

Der Stromanbieter TelDaFax Energy bedauert, einige Schlussabrechnungen verspätet zugestellt zu haben. Deshalb bekommen Kunden, die ihre Rückzahlung noch immer nicht erhalten haben, für jeden Tag der über zwei Monate hinaus geht einen effektiven Jahreszins von acht Prozent gutgeschrieben.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Troisdorf (sm) - Von der verspäteten Zustellungen der Schlussabrechnungen seien insbesondere Kunden betroffen, die ihren Versorgungsauftrag mit TelDaFax Energy gekündigt haben. Zudem gesteht TelDaFax-Vorstand Klaus Bath ein, dass diesen Kunden "durch unsere Hotline nicht rasch genug geholfen werden konnte".

Grund für die erheblichen Verzögerungen sei, dass Zählerständ durch einen Dienstleister nicht nach den geforderten Qualitätsrichtlinien verarbeitet worden seien. Das früher externe Unternehmen wurde später von TelDaFax übernommen, jedoch sei das Ausmaß der fehlerbehaften Datenerfassung und -übermittlung bei der Übernahme nicht bekannt gewesen.

Bath kündigte an, dass bis zum Ende März 2009 sämtliche Schlussabrechnungen ordnungsgemäß erfolgen, soweit Klarheit über Zählerstände sowie Vertragszustand besteht. In allen aktuell noch etwa 2.500 unklaren Fällen bemühe man sich intensiv um den Dialog mit den Kunden und sei bereit, in Zweifelsfällen auch auf dem Kulanzwege zügig Einvernehmen herzustellen. In jedem Fall sollen bei Schlussabrechnungen jeder Verspätungstag, der über einen Zeitraum von zwei Monaten hinaus geht, mit einem effektiven Jahreszins von acht Prozent gutgeschrieben.