Strom-News
UmstellungDer Stromanbieter Teldafax führt zum Jahresanfang ein neues Tarifsystem ein. Jetzt gibt es nur noch je vier Strom- und Gastarife mit monatlicher Zahlweise. Die von Verbraucherschützern kritisierten Vorkasse-Tarife entfallen ganz. Die neuen Stromtarife basieren auf einem Rabattsystem gegenüber dem Grundversorger.
Troisdorf (red) - Laut Teldafax-Vorstand Klaus Bath kommt man mit den neuen Tarifen dem Kundenbedürfnis nach einer monatlichen Zahlweise entgegen. Weiterhin wird der monatliche Abschlag jetzt jeweils erst zum Ende eines Bezugsmonats fällig. Damit haben Teldafax-Neukunden die freie Wahl, an welchem Tag im Monat sie für die Energielieferung von Teldafax bezahlen.
Künftig kann der Kunde neben einem Basistarif drei Premiumtarife wählen, die je nach Sonderabschlag Rabatte bis zu vier Cent pro kWh gewähren. Der Rabatt auf die Strompreise orientiert sich am allgemeinen Tarif des örtlichen Grundversorgers. Gewerbekunden liegen grundsätzlich einen Cent darunter. Auch im Gasbereich bleibt die Rabattierung gleich: Zwischen 0,6 Cent und 1,5 Cent brutto pro Kilowattstunde, Gewerbekunden zahlen 0,595 Cent weniger.
Für den Basistarif wird kein Sonderabschlag berechnet, bei den anderen Tarifmodellen wird je nach Rabattierung eine einmalige Zahlung zwischen 200 und 600 Euro fällig. Des Weiteren ist in allen Tarifen eine sechsmonatige Preisgarantie enthalten.
Strom-Magazin.de listet nunmehr die neuen Teldafax-Tarife mit Sonderabschlägen bis zu 200 Euro, da höhere Sonderabschläge nach Auffassung der Redaktion unverhältnismäßig sind.
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Wie über 500 andere Stromversorger erhöht auch der Berliner Energiekonzern Vattenfall zum Jahresbeginn seine Strompreise. Privatkunden zahlen 9,9 Prozent mehr für ihren Strom, Gewerbekunden 11 Prozent. Der monatliche Grundpreis bleibt den Angaben zufolge stabil. Vattenfall ist in Berlin Strom-Platzhirsch.
Angesichts der Preiserhöhungen zum neuen Jahr hat Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) die Strom- und Gasanbieter zu einer transparenten Preispolitik aufgerufen. Zudem ermutigte die Ministerin die Stromkunden dazu, einen Anbieterwechsel zu prüfen. Meist ließe sich dadurch ein dreistelliger Betrag pro Jahr sparen.
Netzagentur-Chef Matthias Kurth und Wirtschaftsminister Rainer Brüderle haben die Strompreis-Erhöhungen zum Jahreswechsel kritisiert. Beide betonten, dass das Verhalten der Kunden eine große Rolle spiele. Dort, wo es die Konzerne mit trägen, angestammten Kunden zu tun hätten, könnten sie sich eindeutig höhere Preise erlauben.
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Zum Jahreswechsel steigen die Strompreise für jeden zweiten Haushalt in Deutschland. Auch Millionen Gasverbraucher müssen tiefer in die Tasche greifen. Das geht aus einem am Dienstag vorgelegten Marktüberblick des Verbraucherportals Verivox hervor. Abermals wurde die Verteuerung als "nicht nachvollziehbar" bezeichnet.Strompreise vergleichen
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