Kein Angebot

Tarifverhandlung für ostdeutsche Energiewirtschaft in Halle vertagt

Die Tarifverhandlungen für die rund 25.000 Beschäftigten der ostdeutschen Energiewirtschaft sind vertagt worden. Die Arbeitgeber hätten zur ersten Runde kein Angebot vorgelegt, sagte der zuständige ver.di-Landesfachbereichsleiter für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, Johannes Stiehler.

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Halle (ddp-lsa/sm) - Zu Beginn der Gespräche hatte die Dienstleistungsgewerkschaft für die Beschäftigten eine Einkommenserhöhung von acht Prozent für ein Jahr gefordert. Der bisherige Tarifvertrag mit dem Arbeitgeberverband Energie- und Versorgungswirtschaftlicher Unternehmen (AVEU) läuft Ende des Monats aus.

Die Verhandlungen werden am 22. Mai fortgesetzt. An diesem Tag werde auch die ver.di-Gruppentarifkommission die Verhandlungen begleiten. Stiehler schloss Arbeitskämpfe nicht aus. Allein in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen sind nach ver.di-Angaben etwa 20.000 Menschen in der Energiewirtschaft tätig.