8 Prozent gefordert

Tarifverhandlung für ostdeutsche Energiewirtschaft in Halle begonnen

Für die rund 25.000 Beschäftigten der ostdeutschen Energiewirtschaft haben heute in Halle Tarifverhandlungen begonnen. Allein in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen sind nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di etwa 20.000 Menschen in diesem Bereich tätig.

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Halle (ddp-lsa/sm) - Zu Beginn der ersten Runde forderte ver.di eine Einkommenserhöhung von acht Prozent für ein Jahr. Der bisherige Tarifvertrag mit dem Arbeitgeberverband Energie- und Versorgungswirtschaftlicher Unternehmen (AVEU) läuft Ende des Monats aus.

"Die Beschäftigten blicken sehr selbstbewusst nach Halle", sagte Johannes Stiehler, ver.di-Landesfachbereichsleiter Ver- und Entsorgung für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Immerhin hätten sie in der letzten Tarifrunde 2007 mit massiven Warnstreiks schon einmal deutlich gemacht, dass sie für ihre Forderungen einstehen.