Nach Arbeitskampf

Tarifeinigung in der Energiewirtschaft: 3,1 Prozent mehr Gehalt

Nachdem sich letzte Woche mehr als 2500 Beschäftigte der privaten Energiewirtschaft in Brandenburg, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt an Streiks beteiligt haben, haben sich Gewerkschafts- und Arbeitgebervertreter gestern geeinigt, so erhalten die Beschäftigten 3,1 Prozent mehr Gehalt bei gleichbleibender Arbeitszeit.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Halle (ddp-lsa/sm) - Die Beschäftigten der ostdeutschen privaten Energiewirtschaft erhalten rückwirkend zum 1. April dieses Jahres 3,1 Prozent mehr Gehalt. Darauf einigten sich nach ver.di-Angaben Gewerkschafts- und Arbeitgebervertreter am Montag in Halle. Der neue Tarifvertrag gelte für 13 Monate. Die von den Arbeitgebern angestrebte Verlängerung der Wochenarbeitszeit um zwei auf 40 Stunden soll es nicht geben.

ver.di hatte ursprünglich für die rund 25 000 Beschäftigten in der ostdeutschen privaten Energiewirtschaft Einkommenssteigerungen von sechs Prozent gefordert. Die Arbeitgeber hatten in der vergangenen Verhandlungsrunde 1,9 Prozent mehr Gehalt bei einer Erhöhung der Wochenarbeitszeit angeboten.