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Tag der Elektromobilität: Was Stadtwerke schon bieten

Inzwischen gibt es schon bei vielen lokalen Versorgern Pilotprojekte oder Partnerschaften, von denen die Bürger konkret profitieren können. Eine elektromobile Infrastruktur ist vor allem in den sechs Modellregionen im Entstehen begriffen.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Deutschlands Stadtwerke bauen auf eine elektromobile Zukunft in den Städten und Gemeinden als Beitrag zum Klimaschutz und zur Luftverbesserung vor Ort. Immer mehr Stadtwerke setzten auf Elektromobilität, so Hans-Joachim Reck, Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen anlässlich des gestrigen Tages der Elektromobilität. Mit Elektroautos, Rollern und E-Fahrrädern haben verschiedene Stadtwerke ihren Strom für die Kunden buchstäblich erfahrbar gemacht.

Derzeit entwickeln kommunale Unternehmen deutschlandweit eine elektromobile Infrastruktur und bieten bereits erste Produkte für ihre Kunden an. So bieten die Stadtwerke Kleve einen Elektroroller mit Ökostromtarif an. Die Stadtwerke Bochum mit ihrem Elektro-City-Transporter "Bomobil" sind ein weiteres Beispiel. "Kommunale Energieversorger setzen vor allem auf Partnerschaften mit der lokalen Wirtschaft und mit der Kommune selbst", so Reck weiter.

In den sechs "Modellregionen" werden diese Kooperationen und Konzepte erprobt, daneben betreiben manche Stadtwerke eigene Pilotprojekte oder gründen gemeinsame Innovationsgesellschaften.