swb AG: Agieren statt reagieren

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com
Für die swb-Gruppe war 1999 ein erfolgreiches Jahr. Der grundlegende Wandel der früheren Stadtwerke Bremen AG zur modernen Unternehmensgruppe swb AG hat sich im Jahr 1999 entscheidend weiterentwickelt. Die Stadtwerke Bremen AG als "alte Werke der Stadt" gibt es nicht mehr. Aus ihnen hervorgegangen ist in einem mehrjährigen Veränderungsprozess eine Unternehmensgruppe, die als Anbieter integrierter Infrastruktur-Dienstleistungen in Erscheinung tritt.


Die genannte Vielfalt an Infrastruktur-Dienstleistungen aus einer Hand, individuell nach jeweiligem Kundenwunsch gebündelt, zu attraktiven Preisen anbieten zu können, darin sieht die swb AG in einem sich schnell entwickelnden Markt ihren Wettbewerbsvorteil. Vorstandsvorsitzender Gerhard Jochum: "Wir sind davon überzeugt, dass sich ein Markt für integrierte Infrastruktur-Dienstleistungen entwickeln wird. Wir haben langfristig darauf hin gearbeitet, diesen Markt durch unsere Angebote mitzuentwickeln und damit in Norddeutschland einer der ersten Anbieter für integrierte Infrastruktur-Dienstleistungen zu sein. Nur wer rechtzeitig agiert, kann die Chancen eines liberalisierten Marktes nutzen. Für Reagieren ist die Zeit dann meist abgelaufen." Auch mit dem wirtschaftlichen Ergebnis ist die swb AG "alles im allem zufrieden": Mit rund 60 Millionen DM Jahresergebnis vor Gewinnabhängigen Steuern erreicht die swb AG zwar nicht ihr 1998 erzieltes bislang bestes Jahresergebnis (rund 95 Millionen DM), liegt aber im Plan-Ergebnis 1999. "Angesichts erheblich intensivierten Wettbewerbs insbesondere auf dem Strommarkt und der Vorsorge für Personalanpassungsmaßnahmen im Rahmen des 1999 abgeschlossenen Interessenausgleichs sind wir mit diesem Ergebnis alles im allem zufrieden", so Gerhard Jochum.