ECSEE

Südosteuropa schließt sich zu Energiegemeinschaft zusammen

Kroatien, Serbien-Montenegro, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Albanien, Mazedonien, Rumänien, Bulgarien und die Türkei wollen einen gemeinsamen Binnenmarkt für Strom und Gas schaffen und haben sich deshalb zur Energiegemeinschaft Südosteuropas (ECSEE) zusammengeschlossen.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Athen (red) - Bei einem Ministertreffen in Athen haben verschiedene Länder Südosteuropas kürzlich die Bildung einer "Energiegemeinschaft Südosteuropas" (ECSEE) vereinbart. Sie gilt als Vorbereitung auf den späteren Einstieg in den Binnenmarkt der Europäischen Union.

Kroatien, Serbien-Montenegro, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Albanien, Mazedonien, Rumänien, Bulgarien und die Türkei wollen dadurch einen eigenen Binnenmarkt für Gas und Strom schaffen. Das Sekretariat soll in Wien angesiedelt werden, der Vertrag - der mit Unterstützung des Stabilitätspaktes Südosteuropas und der EU-Kommission aufgesetzt wird - soll dann im Frühjahr von allen Vertragspartnern unterzeichnet werden.