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Studien zur Asse-Schließung werden bald vorgestellt

Die Studien zur Schließung des maroden Atommülllagers Asse werden Anfang Oktober erstmals öffentlich vorgestellt. Wie das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) mitteilte, wollen Gutachter die Ergebnisse ihrer Untersuchungen am 2. Oktober in Schöppenstedt bei Braunschweig präsentieren. Die Bürger könnten bei der Veranstaltung auch Fragen stellen.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Schöppenstedt (ddp/red) - Das BfS hatte im Frühjahr drei mögliche Varianten für die Stilllegung genannt und dafür Machbarkeits- und Auswirkungsstudien in Auftrag gegeben. In Frage kommen demnach die Verfüllung des Bergwerks mit Spezialbeton, die Bergung der radioaktiven Abfälle oder ihre Umlagerung innerhalb der Asse. Unter Tage lagern knapp 126.000 Fässer mit Atommüll. Das frühere Salzbergwerk droht voll Wasser zu laufen und einzustürzen.