Strom-News
BundesamtDie Studien zur Schließung des maroden Atommülllagers Asse werden Anfang Oktober erstmals öffentlich vorgestellt. Wie das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) mitteilte, wollen Gutachter die Ergebnisse ihrer Untersuchungen am 2. Oktober in Schöppenstedt bei Braunschweig präsentieren. Die Bürger könnten bei der Veranstaltung auch Fragen stellen.
Schöppenstedt (ddp/red) - Das BfS hatte im Frühjahr drei mögliche Varianten für die Stilllegung genannt und dafür Machbarkeits- und Auswirkungsstudien in Auftrag gegeben. In Frage kommen demnach die Verfüllung des Bergwerks mit Spezialbeton, die Bergung der radioaktiven Abfälle oder ihre Umlagerung innerhalb der Asse. Unter Tage lagern knapp 126.000 Fässer mit Atommüll. Das frühere Salzbergwerk droht voll Wasser zu laufen und einzustürzen.
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Die vom Bundeskanzleramt versprochene Prüfung mutmaßlicher Manipulationen bei der Wahl Gorlebens als Atommüllendlager wird erst nach der Bundestagswahl abgeschlossen sein, so Regierungssprecher Ulrich Wilhelm. Gleichzeitig beschuldigt er das Ressort von Bundesumweltminister Gabriel, die Aktenrecherchen des Kanzleramts nicht ausreichend unterstützt zu haben.
Kurz vor der Bundestagswahl ist im niedersächsischen Landtag noch einmal hitzig über den zukünftigen Umgang mit der Atomkraft debattiert worden. Die Grünen sprechen von der Atomenergie als eine "Jahrhundertlüge", CDU und FDP werfen der Opposition dagegen Instrumentalisierung zu Wahlkampfzwecken vor.
In der Affäre um mutmaßliche Manipulationen bei der Wahl Gorlebens als atomares Versuchsendlager gibt die niedersächsische Landesregierung dem öffentlichen Druck nach. Das Kabinett entschied am Dienstag, die Vertraulichkeit der Akten zu dem Endlagerprojekt im Wendland aufzuheben.
Im Ringen um ein Konzept zur dauerhaften Stilllegung des Atommülllagers Asse gibt es Streit zwischen Bundesbehörden und Anwohnern der maroden Anlage. Die Anwohner werfen dem BfS und dem Bundesumweltministerium vor, auf die einfachste und günstigste Variante zu favorisieren.
Die Landwirte in Nordrhein Westfalen sollen sich stärker am Ausbau der Bioenergie beteiligen, um so einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Langfristig könnte ein Fünftel des Stroms im Land mit Biomasse gedeckt werden, damit ließen sich zwei oder drei Kohlekraftwerke ersetzen. Strompreise vergleichen
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