Preise steigen weiter

Studie: Nur in Italien ist der Strom teurer als bei uns

Im Vergleich von 14 Industrieländern seien die Strompreise in Deutschland die zweithöchsten, nur in Italien ist die Energie noch teurer. Dies zeigt eine Studie der Energieberatungsstelle NUS Consulting, wonach wir mit weiter steigenden Strompreisen rechnen müssen, berichtet die Zeitung "Die Welt".

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Wetzlar (red) - Schon von Mai 2007 bis April 2008 seien die Strompreise um 16,7 Prozent gestiegen, in den letzten fünf Jahren sogar um 70 Prozent, berichtet die "Welt". Von 14 untersuchten Industrieländern sei der Strom mit 11,51 Cent pro Kilowattstunden in Deutschland am teuersten, nur die Italiener müssten noch mehr zahlen.

Immerhin bescheinidgt die Studie der Regulierungsbehörde "erste Erfolge", die Netzentgelte in Deutschland seien zwar immernoch vergleichsweise hoch, aber immerhin schon "leicht gesunken".

Hohe Preissteigerungen in Großbritannien

Im Fünfjahresvergleich liegt Großbritannien an der Spitze, dort ist der Strom seit 2003 um 135,9 Prozent teurer geworden. Nur Frankreich habe sich den Trend steigender Energiekosten weitgehend entziehen können. Da dort ein Großteil des Stroms mit Atomkraft erzeugt wird, wirken sich das teure Öl und Gas wenig auf die Stromkosten aus.

Die weltweiten Strompreise werden nicht nur durch die weltweiten Öl- und Gaspreise bestimmt, auch Kosten für Klimaschutz und die Förderung erneuerbarer Energien wirken sich auf die Preisentwicklung aus, so das Blatt weiter.

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