Klima sucht Schutz

Studie: Neue Heizung bei Modernisierungsmaßnahmen vorn

Die Kampagne "Klima sucht Schutz" hat in den vergangenen 20 Monaten mit ihren verschiedenen Online-Ratgebern mehr als 750 000 Verbraucher über Energiesparen informiert und zum Klimaschutz motiviert. Jetzt hat sie die Beweggründe ihrer Nutzer untersucht und die beliebtesten Maßnahmen aufgelistet.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - In einer aktuellen Studie hat die Kampagne "Klima sucht Schutz" die Zielgruppe "Modernisierer" unter ihren Nutzern untersucht. Ergebnis: Der Hauptgrund für geplante Modernisierungsarbeiten sind steigende Energiepreise, gefolgt von dem Wunsch, die Umwelt zu schützen (68 Prozent). Fast jeder Zweite fühlt sich von Fördermitteln und der Online-Beratung der Klimaschutzkampagne (jeweils 43 Prozent) zu Modernisierungsmaßnahmen motiviert.

Am häufigsten nennen die Befragten für eine geplante bzw. umgesetzte Maßnahme die Erneuerung der Heizungsanlage (59 Prozent), danach die Fassadendämmung (48 Prozent) gefolgt von neuen Fenstern (46 Prozent) und Dachdämmung. "Viele Hausbesitzer schrecken wegen hoher Investitionskosten zunächst vor einer Fassadendämmung zurück, dabei ist sie wirtschaftlich und ökologisch mit am effektivsten. Wir müssen mehr Wissen über die Wirtschaftlichkeit vermitteln, um Modernisierungstiefe und -tempo zu erhöhen", erklärte Dr. Johannes D. Hengstenberg, Geschäftsführer von co2online gemeinnützige GmbH und Projektträger der Klimaschutzkampagne.

Für jeden Zweiten sind die zu hohen Kosten der Grund, weswegen eine empfohlene Maßnahme nicht umgesetzt wird. Mehr als die Hälfte (59 Prozent) hat für Modernisierungsmaßnahmen, wie Wärmedämmung oder neue Heizung, keine Fördermittel beantragt. Ergebnislose Suche, Unkenntnis und komplizierte Beantragung sind hierfür die Gründe.

Die Kampagne "Klima sucht Schutz" informiert seit 20 Monaten mit interaktiven Ratgebern und schriftlichen Gutachten über Energiesparchancen beim Heizen und Strom.

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