Gesundheit

Studie: Klimawandel trifft auch Deutschland schwer

Wenn der CO2-Ausstoß weiter ansteigt, wird das unausweichlich auch weitere Konsequenzen für Mensch und Umwelt haben. Eine neue Studie zeigt, dass die Folgen auch in Deutschland deutlich zu spüren sein werden. Die Hitze in den Großstädten könnte im Besonderen für Ältere zur Gefahr werden.

Erderwärmung© stoonn / Fotolia.com

Berlin (dpa/red) - Wenn der weltweite Kohlendioxid-Ausstoß weiter ansteigt, hat das auch für viele Menschen in Deutschland große Folgen. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Freitag veröffentliche Studie im Auftrag der Bundestagsfraktion der Grünen.

Hitze, Hochwasser und Probleme mit Kraftwerken

Demnach müssen sich die Menschen am Rhein langfristig auf noch mehr Regen und Hochwasser einstellen. Den Berechnungen zufolge werden durch den zu erwartenden Temperaturanstieg zur Mitte des Jahrhunderts nur noch wenige deutsche Skigebiete in höheren Lagen übrigbleiben.

Auch im Wald wird sich Einiges ändern. Denn die Fichte, die zu den Lieblingsbäumen der Deutschen gehört, verträgt keine Trockenheit. In Baden-Württemberg haben besonders Menschen in der Rheinebene und den Städte entlang des Neckars mit deutlich höheren Durchschnittstemperaturen zu rechnen. Dort sind laut Studie punktuell Probleme für die Energieversorgung zu erwarten, da sich erwärmtes Flusswasser schlecht als Kühlwasser für Kraftwerke eignet.

Gesundheitliche Belastung durch Hitzewellen

In Großstädten mit dichter Bebauung und hohem Verkehrsaufkommen entstehen nach Angaben der Autoren im Sommer zunehmend sogenannte Wärmeinseln. Der Temperaturunterschied zwischen Innenstadt und Umland kann dabei bis zu zehn Grad Celsius betragen. Vor allem für ältere Menschen führt das zu gesundheitlichen Belastungen.

Quelle: DPA