Ambitionierte Ziele

Studie bezweifelt Wirtschaftlichkeit der CO2-Abscheidung

Während die Energiewirtschaft den Bau neuer Kohlekraftwerke mit der künftig geplanten CO2-Abscheidung rechtfertigt, halten Experten die Markteinführung der Technik bis 2020 für "sehr ambitioniert" und "nur unter günstigen ökonomischen und politischen Randbedingungen" für möglich.

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Hamburg (red) - Dies berichtet das Hamburger Abendblatt unter Berufung auf eine der Zeitung vorliegende Studie. Demnach seien vor allem die hohen Kosten ein Problem bei der Einführung der Technik: Bei Kohlekraftwerken wurden sich damit die Stromentstehnungskosten verdoppeln, bei Erdgas-Kombikraftwerken um 50 Prozent erhöhen. Gleichzeitig entstehe durch die CO2-Abscheidung ein Energieaufwand, der den Wirkungsgrad der Kraftwerke um bis zu 15 Prozentpunkte vermindere.

Wie das Blatt weiter berichtet, bestehe bei dem gesamten CCS-Prozess die möglichkeit, dass CO2 entweicht und damit doch in die Atmosphäre gelangt.

Weiterführende Links
  • Zum Artikel des Hamburger Abendblattes