Kritik

Studie: Ausbau Erneuerbarer Energien kostet Arbeitsplätze

Gemäß einer vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung vorgelegten Studie ist das EEG ein regelrechter Jobkiller: Bis 2010 würden voraussichtlich 6000 Arbeitsplätze vor allem in den Branchen Chemue und Maschinenbau verloren gehen, heißt es.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Essen (ddp-nrw). Der Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland kostet nach Ansicht des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) Arbeitsplätze. Das Gesetz zum Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) werde in seiner jetzigen Form bis zum Jahr 2010 voraussichtlich zu einem Verlust von rund 6000 Arbeitsplätzen vor allem in den Bereichen Chemie und Maschinenbau führen, heißt es in einer jetzt vorgelegten Untersuchung.

Nach Ansicht der Autoren der Studie ist der von dem Ausbau der Erneuerbaren Energien ausgelöste Investitionsimpuls nur von kurzer Dauer. Die höheren Stromkosten hingegen blieben. Durch die gesetzlich vorgeschriebene Einspeisevergütung bei den Erneuerbaren Energien erhöhten sich die Strompreise. Zudem seien Anpassungsmaßnahmen nötig, um die Stromversorgung aus den witterungsabhängigen alternativen Energiequellen stabil zu halten.

Ziel des EEG ist es, den Anteil Erneuerbaren Energien an der gesamten Stromversorgung in Deutschland bis 2010 auf 12,5 Prozent zu erhöhen. Der ins öffentliche Netz eingespeiste Anteil regenerativen Stroms wird laut RWI derzeit mit einem Durchschnittsbetrag von 8,87 Cent pro Kilowattstunde vergütet.