Strom-News
Smart MeteringDurch intelligenten Stromzähler kann man genauer ablesen wann und wie viel Strom verbraucht wurde und dadurch leichter Strom sparen. Das Einsparpotenzial liegt pro Haushalt bei fünf bis zehn Prozent der üblichen Stromkosten. Außerdem kann leichter nachvollzogen werden, für welche Geräte viel oder weniger Strom notwendig ist.
Alte Stromzähler sollten durch Smart Meter ersetzt werden
Berlin (red) - Das Berliner Unternehmen Scatterweb stellt deutschen Verbrauchern eine Stromkostenersparnis pro Haushalt von fünf bis zehn Prozent in Aussicht, sobald Energieversorger den Verbrauch über moderne Smart-Metering-Lösungen ermitteln. Verbraucher sollten aktiv auf ihren Versorger zugehen und den Einbau intelligenter Stromzähler fordern, appelliert Geschäftsführer Christian Huthmacher.
Verbraucher können erst Strom sparen, wenn sie wissen, wo und wann Strom verbraucht wird. Daran hapert es aber noch: Laut Schätzungen von Scatterweb kennen 85 Prozent der Deutschen ihren Stromverbrauch nicht. Eine Smart-Metering-Lösung ermöglicht eine Datenerfassung in sehr kurzen Intervallen, beispielsweise im 15-Minuten-Takt. Der Verbraucher bekommt auf diese Weise sehr detaillierte Informationen über seinen Stromverbrauch und damit erstmals überhaupt einen Anreiz, auch beim Strom gezielt zu sparen.
Technisch stehen bereits heute Lösungen für die intelligente und automatisierte Verbrauchsdatenerfassung bereit. Scatterweb selbst bietet Stadtwerken und Energieversorgern ein Funknetz zur Datenübertragung von Verbrauchswerten an, das sich selbst konfiguriert. Auf der Basis der exakten Werte könnten Energieversorger Verbrauchern dann attraktivere und flexible Tarife anbieten und genauer abrechnen.
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Strom- und Gaskunden sollen sich bei einem Wechsel ihres Stromzähler-Anbieters künftig auf feste Regeln verlassen können. Damit will die Bundesnetzagentur den Wettbewerb bei neuen Stromzählern in Schwung bringen. Bislang wurde der Verbrauch vom örtlichen Versorger abgelesen.
Stromverbraucher könnten künftig über Twitter informiert werden, wenn ihr Stromverbrauch sehr hoch ist oder eine tägliche Zusammenfassung über ihre Stromkosten erhalten. Denn der Versorger Yello will seine intelligenten Stromzähler twittern lassen. Prototypen wurden bereits erfolgreich getestet.
Interessanter Nebeneffekt: Die ab kommendem Jahr in Neubauten vorgeschriebenen intelligenten Stromzähler bieten den Versorgern auch die Möglichkeit, gegen säumige Zahler vorzugehen. Dann werde nur noch Strom für das Nötigste durchgelassen, hieß es.
Als erster Stromanbieter in Deutschland bietet Yello bundesweit intelligente Stromzähler an. Dank einer Kooperation mit Google können Kunden, die einen sogenannten Sparzähler haben, ihren Stromverbrauch mit einem Google Gadget nun auf der Google Startseite im Auge behalten.
Digitale Stromzähler - auch als intelligente Zähler bekannt - erfreuen sich großer Beliebtheit, wenn ein Kunde erst einmal aufgeklärt ist. Diese neuen Zähler machen den Stromverbrauch transparenter. Allerdings können viele Verbraucher mit den Begriffen "intelligente Stromzähler" oder "Smart Metering" nichts anfangen.
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