Verbraucherschützer

Stromvertrag nicht am Telefon abschließen

Wer den Stromvertrag wechselt, kann zum Teil mehrere hundert Euro sparen. Allerdings sollte man dabei auf die richtige Vorgehensweise achten. Verbraucherschützer raten dazu, neue Verträge nicht über das Telefon abzuschließen und auch keine Daten über das Telefon zu übermitteln.

Stromkosten© babimu / Fotolia.com

Mainz (dpa/tmn/red) - Das Angebot klingt gut: Schutz gegen steigende Strompreise soll ein am Telefon angebotener Tarif eines Versorgers bieten. Die Kunden müssten dem Anrufer nur die Zählernummer mitteilen. Doch Vorsicht: Wer der Aufforderung nachkommt, schließt mit dem Anbieter schnell einen Vertrag ab, warnt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Wollen Verbraucher diesen strittigen Vertrag kündigen, sollen sie dafür eine Gebühr in Höhe von 150 Euro zahlen.

Keine Daten am Telefon übermitteln

Die Verbraucherschützer raten daher, am Telefon keine Daten zu Stromzählern oder bestehenden Vertragsverhältnissen durchzugeben. Auch sollen Verbraucher ungeprüft keinen neuen Vertrag abschließen. Vor allem dann nicht, wenn bislang kein Kontakt oder Vertragsverhältnis zu dem Unternehmen bestand.

Schlichtungsstelle Energie

Ungewollt abgeschlossene Verträge sollten beim neuen Stromanbieter schriftlich wegen arglistiger Täuschung angefochten werden. Ergänzend sollten Verbraucher von ihrem 14-tägigen Widerrufsrecht Gebrauch machen. Wer dennoch nicht aus dem strittigen Vertrag kommt, sollte den Vorgang der Schlichtungsstelle Energie zur Entscheidung vorlegen.

Mit unserem Stromrechner können Tarife nicht nur miteinander verglichen werden. Auch kann man sich dank Filtermöglichkeiten nur die Verträge anzeigen lassen, die man sich wünscht.