Weniger Strom erzeugt

Stromversorgung in Sachsen-Anhalt fußt auf Braunkohle und Erdgas

Braunkohle und Erdgas bilden die Grundlage der Stromversorgung in Sachsen-Anhalt, und zwar sehr deutlich mit einem Anteil von 91 Prozent. Mit beiden Energieträgern wurde weniger Strom erzeugt als im Vorjahr. Das hat das Statistische Landesamt am Donnerstag in Halle mitgeteilt.

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Halle (ddp/sm) - Die Nettostromerzeugung in den Kraftwerken in Sachsen-Anhalt ist im ersten Halbjahr 2007 im Vergleich zum Vorjahr um 550 Millionen Kilowattstunden gesunken. Wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in Halle mitteilte, entspricht dies einer Senkung um zehn Prozent.

Rund 91 Prozent der Elektroenergie seien aus der Nutzung der einheimischen Energieträger Braunkohle und Erdgas gewonnen worden. Die Menge der benötigten Braunkohle sei im Vergleich zum Vorjahr um eine auf rund drei Millionen Tonnen gesunken. Die Kohlendioxidemissionen seien im Vergleich um 780 000 Tonnen gesenkt worden.

Rund 36 Prozent des im ersten Halbjahr erzeugten Stroms seien aus Erdgas gewonnen worden. Der Rückgang der eingesetzten Erdgasmenge um sieben Prozent habe den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid um 80 000 Tonnen vermindert. Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern habe den Ausstoß von 369 000 Tonnen Kohlenstoffdioxid verhindert, der beim Einsatz fossiler Brennstoffe entstanden wäre.