Bilanz

Stromversorger verringern Übertragungsverluste

Die deutschen Stromversorger konnten die Netzverluste, die aus physikalischen Gründen unvermeidlich sind, im vergangenen Jahr auf 4,3 Prozent des Verbrauchs verringern. Dafür haben sie zwischen 2,5 und vier Milliarden Euro zum Ausbau und zur Modernisierung der Netze ausgegeben.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Die deutschen Stromversorger haben die Übertragungsverluste in den Stromnetzen im Jahr 2000 auf 4,3 Prozent des Verbrauchs verringert. Das meldet der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), Berlin. Seit 1990 seien die spezifischen Verluste in Ostdeutschland nahezu halbiert und im Westen um 0,4 Prozentpunkte gesenkt worden.

Netzverluste sind nach Angaben des Branchenverbandes aus physikalischen Gründen unvermeidlich und in den einzelnen Spannungsebenen sehr unterschiedlich. Im überregionalen Hochspannungsnetz machten sie etwa ein Prozent der Lieferungen aus. Im Mittelspannungsnetz seien es etwa zwei und im lokalen Netzbereich nahezu fünf Prozent des Verbrauchs.

Die Energieeffizienz der deutschen Stromnetze wurde dabei mit hohen Investitionen verbessert: Von 1990 bis 2000 gaben die Stromversorger jährlich 2,5 bis vier Milliarden Euro für Ausbau und Modernisierung der Netze aus, erklärte der VDEW. In diesem Zeitraum floss damit gut die Hälfte der Branchen-Investitionen von 66 Milliarden Euro in die Netze.