Tag des Energiesparens

Stromversorger geben Tipps zum sparsamen Umgang mit Energie

Energiesparen lohnt sich, denn es schont Geldbeutel, Ressourcen und Klima. Darauf verweist der Verband der Bayerischen Elektrizitätswirtschaft (VBEW) anlässlich des Tages des Energiesparens und gibt Informationen rund um einen effizienten Umgang mit Energie.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

München (red) - Rund ein Drittel des Stroms in Bayern verbrauchen die privaten Haushalte. Etwa 30 Prozent davon werden für Haushaltsgeräte, wie Kühlschrank oder Waschmaschine, zehn Prozent für Computer, TV, HiFi & Co. benötigt. Die Stromversorger geben konkrete Tipps zum Sparen: Moderne Geräte mit Energieeffizienzklasse A+ senken den Stromverbrauch deutlich und der Verzicht auf Stand-by-Betrieb spart bis zu 100 Euro im Jahr. Energiesparlampen sind vier bis fünfmal effizienter als Glühbirnen. Um "Stromfressern" auf die Spur zu kommen, leihen zudem viele Stromversorger kostenlose Messgeräte aus.

Jede eingesparte Kilowattstunde - etwa 3500 davon braucht ein 3-Personen-Haushalt im Jahr - bedeutet rund 20 Cent mehr für die Haushaltskasse, so der VBEW. "Wer unser Klima und seinen Geldbeutel wirklich schonen will, muss aber alle Energiesparpotenziale nutzen, vom Strom über die Heizung bis zum Auto", empfiehlt Dr. Christoph Praël, Geschäftsführer des VBEW, den Verbrauchern. Wer energiebewusst heizt und lüftet, effizient mit dem Warmwasser umgeht und ein sparsames Auto fährt, erzielt die größte Wirksamkeit.

Zum Beispiel sinkt mit jedem Grad weniger Raumtemperatur der Energieverbrauch um sechs Prozent. Ein Liter weniger Spritverbrauch auf 100 Kilometer spart 200 Euro bei 15.000 km Jahresfahrleistung ein, was bei entsprechender Fahrweise leicht zu realisieren ist. Man merke dabei schnell, "dass Energiesparen und Komfort nicht im Widerspruch stehen müssen", betont Dr. Praël.

Der Tipp des VBEW: Fast alle Versorger bieten kostenlose Broschüren, Energieberatungen oder Informationen zu Förderprogrammen an.