Statistik

Stromverbrauch in Bayern geringfügig gestiegen

Der Stromverbrauch in Bayern ist weitgehend stabil. Wie der Verband der Bayrischen Elektrizitätswirtschaft (VBEW) in dieser Woche bilanzierte, wurden 2004 in Bayern knapp 76 000 Millionen Kilowattstunden Strom verbraucht, das waren fast 0,7 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

München (red) - Die bayerischen Stromverbraucher haben im Jahr 2004 fast 0,7 Prozent mehr Strom verbraucht als im Vorjahr, meldet der Verband der Bayerischen Elektrizitätswirtschaft (VBEW). "Das liegt zum einen an der schwachen Konjunktur, zum anderen an der steigenden Effizienz von Elektrogeräten und industrieller Produktion", erläutert VBEW-Vorstand Ewald Geis. Insgesamt wurden in Bayern im letzten Jahr 75 980 Millionen Kilowattstunden Strom verbraucht, 2003 waren es 75 454 Millionen Kilowattstunden.

Gemessen am Endenergieverbrauch nehme der Anteil von Strom jedoch kontinuierlich zu, führte Geis aus. Machte der Stromverbrauch eines Haushalts 1950 noch knapp fünf Prozent aus, so sei er heute auf das Vierfache gestiegen. "Strom ist zur Schlüsselindustrie für unseren modernen Lebensstandard geworden. Eine bayerische Familie nutzt heute im Schnitt fast 30 Elektrogeräte", erläuterte Geis.