Strom-News
KooperationDas Speichern von Energie gewinnt mit dem Ausbau erneuerbarer Energien zunehmend an Bedeutung. Der Stromanbieter RWE will gemeinsam mit drei Partnerunternehmen Druckluftspeicher entwickeln, um Energie in Form von Luft und Wärme zu speichern.
Essen (red) - Mit dem Projekt ADELE (Adiabater Druckluftspeicher für die Elektrizitätsversorgung) soll zu Zeiten eines hohen Stromangebots Luft komprimiert, die dabei entstandene Wärme in einem Wärmespeicher zwischengespeichert und die Luft in unterirdische Kavernen gepresst werden. Bei steigendem Strombedarf kann diese Druckluft unter gleichzeitiger Rückgewinnung der Wärme zur Stromerzeugung in einer Turbine genutzt werden.
Eine erste Demonstrationsanlage mit einer Speicherkapazität von einem Gigawatt und einer elektrischen Leistung von bis zu 200 Megawatt soll 2013 errichtet werden. Damit soll ADELE in der Lage sein, in kürzester Zeit Ersatzkapazität bereit zu stellen und für eine Dauer von fünf Stunden 40 hochmoderne Windräder zu ersetzen. Insgesamt würden in das Projekt zehn Millionen Euro investiert.
Als Standorte für Druckluftspeicherkraftwerke eignen sich besonders Regionen mit geeigneten geologischen Salzstrukturen, in denen sich Kavernen zur Aufnahme großer Mengen Druckluft errichten lassen und die sich in der Nähe von Windkraftanlagen befinden.
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Ab Herbst werden in Mannheim Straßenbahnen fahren, die Bremsenergie nutzen oder ins Stromnetz einspeisen können. Damit lasse sich der Stromverbrauch der Bahnen um rund 30 Prozent senken, darüber hinaus können die Energiespeicher-Bahnen dann auch dort fahren, wo keine Schienentrassen errichtet werden können.
Ausgespülte Salzkavernen in Norddeutschland könnten nach Ansicht von Wissenschaftlern künftig für die Speicherung der Energie aus Windkraftanlagen in Form von Wasserstoff genutzt werden. Der Wasserstoff könnte dann in Brennstoffzellen weider zerlegtund in Strom überführt werden.
An der Küste von Mecklenburg-Vorpommern soll in den nächsten vier Jahren ein Netz von Wasserstoffstationen errichtet werden. Einen entsprechenden Vorschlag haben Wissenschaftler vergangene Woche auf einem Fachsymposium in Stralsund vorgestellt, wie die Fachhochschule Stralsund mitteilte.
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